Leben mit der Corona-Krise: Brief an mein Kind


Einsame freundinnen Texte nur freie Ehrgeizige

Donnerstag, Dezember Ich glaube an Geister. Die Melodie schwebte körperlos durch unser Haus und in meinen Traum.

Das Programm

Telefonseelsorge Natürlich haben ihre Freunde versucht wenig helfen. Gefragt, ob sie nicht eine andere Form der Therapie machen bidding. Aber das wollte sie nicht. Doch als auch ihre Therapeutin ihr non mehr helfen kann, entscheidet sie sich mit ihr zusammen doch für eine teilstationäre Therapie in einer Psychiatrie. Wie es war schlicht so, dass Allgemeinheit normale Arbeit mit der Psychologin durchgebraten zu einer Verbesserung des Zustands geführt hat. Keine Basis für eine normale Therapie Und im Fall von Jasmin ging es auch ihrer Psychologin schon nicht darum, eine Therapie zu beginnen, sondern sie zunächst mal überhaupt auftretend zu stabilisieren.

Wen kennen wir wirklich? Und wer kennt uns?

März, auf dem Weg in die Turnstunde, kam ein Telefonanruf meiner jüngeren Tochter, Ärztin: ich solle sofort nach Hause gehen und nicht mehr weggehen — die Coronagefahr sei zu gross! Schnell ging ich noch eine grössere Menge Lebensmittel einkaufen — aber am Nachmittag, als ich mich auf die Freitag-Frauenrunde unserer Pfarre vorbereitete, rief auch meine ältere Tochter an: ich solle unbedingt daheim bleiben — ab Sonntag würden auch alle Gottesdienste abgesagt! Zusammenfassend kann ich sagen, dass diese Wochen für mich nichts Negatives bedeuteten, sondern eher wie Ferien waren — und wenn ich immer wieder hörte, wie solo sich vor allem meine Altersgenossinnen fühlten, bekam ich so etwas wie ein schlechtes Gewissen, weil es mir accordingly gut ging. Ich habe ja trotz meines Alters noch immer einige Jobs in der Pfarre und im Nachbarschaftszentrum — und da gab es plötzlich so viel freie Zeit, dass ich geradezu aufatmete! Ich nahm mir aber vor, meine Freizeit nicht zu verplempern, sondern meinen Tag zu strukturieren: früh nach dem Turnen mir mehr Zeit für geistliche Lesungen zu nehmen und die 8-h-messe im Livestream mit Kardinal Schönborn zu hören — täglich ein bis zwei Stunden zu spazieren: meist im Grünen im Alten AKH, aber auch Gegenden in Wien kennenzulernen, Allgemeinheit ich noch nie besucht habe! Dass manche Leute auch tagsüber im Pyjama blieben, wie ich hörte, kam mir merkwürdig vor!

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Wohnen mit der Corona-Krise: Brief an mein Kind Mein liebes Kind, unser Wohnen hat sich verändert in den vergangenen Tagen. Du siehst bisher vor allem die Vorteile. Endlich länger schlafen. Mehr Zeit mit Mama und Papa. Mehr Netflix. Chips zum Frühstück. Ich habe all meine selbst auferlegten Regeln gebrochen.


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