Pornosucht bleibt eine lebenslange Verwundung


Frau sucht Mann therapeutischen Daten

Sexsucht: Wie viel Sex ist krankhaft — und wie viel gesund? Triebe Sexsucht: Wie viel Sex ist krankhaft — und wie viel gesund? Die Sucht nach Sex soll als psychische Störung anerkannt werden. Doch Gesundheitsexperten streiten, ob es die Krankheit überhaupt gibt. Aktualisiert: Johannes Meister führte lange Zeit ein Doppelleben. Das sogenannte normale Leben, mit einer Frau, zwei Töchtern, einem Beruf. Das andere Leben war geprägt von seiner sexuellen Lust.

Inhaltsverzeichnis

Mittlerweile gilt die Sucht laut WHO außerdem als Krankheit. Woher sie kommt und was dagegen getan werden kann, lesen Sie hier. Die Sucht nach Sex wirkt für viele vielleicht wie ein Mysterium. Gibt es so etwas überhaupt?

Kurzbeschreibung

Ärzte Zeitung: Herr Dr. Roth, wer kommt zu Ihnen, weil er an Pornographie-Sucht leidet? Kornelius Roth: Vor allem Digital Natives im jungen Erwachsenenalter. Zum Beispiel Doktoranden, die ständig vor dem Rechner sitzen. Sie haben Druck, weil sie ihre Arbeitsziele, also die Promotion etwa, nicht fertig bekommen. Eine dritte Gruppe der Digital Natives sind die einsamen, schüchternen Männer, die noch nie Sex hatten. Bei ihnen ist der Pornographie-Konsum ein Ersatz und verhindert zugleich, dass sie überhaupt Frauen und echte, lebendige Sexualität kennenlernen. Bei einer anderen Gruppe älterer Männer zwischen 50 und 60 ist die Sexualität in der Partnerschaft abhanden gekommen.

Sexsucht: Beschreibung

Teufel Inhaltsverzeichnis Sexsucht: Beschreibung Der Begriff Sexsucht taucht immer wieder in der Boulevardpresse im Zusammenhang mit angeblich sexsüchtigen Prominenten auf. Aber ob eine Person nur sexuell sehr aktiv oder tatsächlich sexsüchtig ist, ist oft nicht leicht wenig entscheiden. Wie oft jemand am Attach a label to oder in der Woche Sex boater, spielt eine untergeordnete Rolle. Schleichender Beginn Sexsucht beginnt schleichend - wie jede andere Sucht auch. Bleibt sie überzählig einen längeren Zeitraum unbehandelt, kann sich sogar die Persönlichkeit verändern und außerdem die Gesundheit leidet auf Dauer unter der Sexsucht. Ähnlich wie bei einem Alkohol- oder Drogensüchtigen kompensiert das kurzzeitige Hochgefühl beim Sex eine innere Leere, Langeweile, Ängste oder Selbstzweifel — aber eben nur kurzfristig. Oft wird außerdem das intensive Lustgefühl mit der Zeit immer geringer. Die Betroffenen fühlen sich nie richtig befriedigt.


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